«Credibility Gap»

«Paid Posts» oder «Sponsered Content» sind im Kommen, Inhalte statt lockere Werbesprüche die Strategie dahinter. «Content Marketing» heisst dies im Fachjargon. Ein aktuelles Beispiel ist Postfinance, die regelmässig auf «20minuten» Inhalte publiziert. «20minuten» hat sogar einen eigenen Submenüpunkt in der Navigation eingerichtet: «PostFinance News». Inhaltlich gesehen positioniert sich der Finanzdienstleister als Knowledge- und Themenführer. Dagegen ist nichts einzuwenden, denn «20minuten» kennzeichnet die Artikel eindeutig als «Promo». Zudem sind die Inhalte der PostFinance relevant und professionell aufgemacht. Eine Win-win-Situation für alle – zumal die Medienhäuser mit sinkenden Einnahmen aus dem Inserategeschäft zu kämpfen haben.

Alles gut? Fast. Regelmässige Systemausfälle, über die auch in den Medien oft berichtet wurde, vermitteln mir als PostFinance-Kunden ein anderes Bild. «Credibility Gap» oder zu gut Deutsch Glaubwürdigkeitsdefizit nennt man dieses Phänomen.

PS: Bleibt zu hoffen, dass diese Abweichung zwischen Eigen- und Fremdbild bald wieder ins Lot kommt.

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