Verloren im Kennzahlen-Sumpf?

Page Impression, Page View, Ad Click Rate, Ad Impression, Visit, Unique Users, Likes, Kommentare, Besucherherkunft und so weiter und so fort. Die Liste von Kennzahlen im Online-Marketing liesse sich beliebig erweitern. Tools wie Google Analytics bieten dazu übersichtliche Dashboards oder Filterfunktionen an, um an die gewünschten Daten zu kommen. Zudem hat fast jede Social-Media-Anwendung eigene Statistikfunktionen. Auswerten lässt sich fast alles. So weiss ich zum Beispiel, dass knapp 90 Prozent der AKOMAG-Website-Besucher über ein Desktop-Gerät zugreifen und durchschnittlich vier Seiten betrachten.

Wichtig bei der grossen Zahlenstaplerei ist es, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: die Conversion Rate. Dieser englische Begriff bezeichnet das Verhältnis zwischen allen Besuchern und jenen Nutzern, die eine gewünschte Handlung ausführen. Konkret: die Aktion, die der Besucher auf der Website im Optimalfall ausführen soll. Beispiele können eine Newsletter-Registrierung, der Kauf eines Produktes oder die Anfrage für eine Offerte sein. So hilft es wenig, in einem E-Shop haufenweise Ad Impressions, Page Views oder Likes zu sammeln, wenn niemand ein Produkt kauft. Die eingangs erwähnten Kennzahlen helfen, eine Website dem Ziel entsprechend zu optimieren – ihre Erhöhung ist aber nur selten das Endziel.

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